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Da der Berg Tindaya und der Mirador de Vallebron ganz nah beieinander liegen und sie in einem gemeinsamen Ausflug besucht habe, fasse ich die beiden Ausflugsziele auch in einem Blogbeitrag zusammen. Ich war im Januar 2026 für eine Woche auf Fuerteventura und nach dem vielen Regen erstrahlt Fuerteventura so grün wie nie. Entsprechend sind meine Bilder vom Tindaya und vom Mirador de Vallebron nicht so wie du Fuerteventura vielleicht kennst sondern herrlich grün. Vom Mirador de Vallebron habe ich sogar ein Vergleichsbild, wie die Landschaft auf Fuerteventura ohne den vielen Regen und dem satten Grün aussieht.

Aussichtspunkt Mirador de Vallebron
Der Mirador de Vallebron gehört zu den eindrucksvollsten Aussichtspunkten im Norden von Fuerteventura. Von hier aus eröffnet sich dir ein weiter Panoramablick über das Hochtal von Vallebrón – ein seltener Anblick auf einer Insel, die sonst eher für ihre kargen, trockenen Landschaften bekannt ist. Besonders faszinierend ist der Kontrast zwischen den grünen Flächen im Tal und den umliegenden, rauen Bergrücken. In der Ferne ragt zudem der markante Montana de Tindaya aus der Ebene hervor und verleiht der Szenerie eine fast mystische Wirkung. Durch seine erhöhte Lage auf einer Passstraße hast du hier das Gefühl, gleich mehrere Landschaften auf einmal zu überblicken – ein perfekter Spot für Fotos, Sonnenuntergänge oder einfach, um kurz innezuhalten und die Weite von Fuerteventura zu genießen.


Lage und Anfahrt vom Aussichtspunkt Mirador de Vallebron
Der Aussichtspunkt Mirador de Vallebron liegt im Norden von Fuerteventura, nur wenige Kilometer südwestlich von La Oliva, entlang der Straße FV-103. Er befindet sich auf einer Passhöhe im Vallebrón-Gebirge und ist bequem mit dem Auto erreichbar. Direkt an der Straße gibt es Parkmöglichkeiten, von denen aus du in wenigen Schritten zu den gemauerten Aussichtsterrassen gelangst. Durch die gute Erreichbarkeit lässt sich der Mirador de Vallebron ideal in einen Roadtrip durch den Norden von Fuerteventura integrieren – zum Beispiel als Zwischenstopp auf dem Weg zur Wanderung rund um die Montana de Tindaya oder zu den Stränden an der Westküste.


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Montana de Tindaya
Schon von Weitem zieht der Montaña de Tindaya den Blick auf sich. Im Nordwesten von Fuerteventura, ganz in der Nähe der Ortschaft La Oliva, ragt er fast allein aus der weiten Ebene heraus. Mit seinen knapp 400 Metern Höhe wirkt er nicht riesig, und doch ist er so markant, dass er zu den Wahrzeichen von Fuerteventura zählt und heute sogar als Naturdenkmal geschützt ist.
Was diesen Moment für mich aber noch besonderer macht: Die Landschaft wirkt ungewohnt grün. Durch die starken Regenfälle im Januar 2026 hat sich Fuerteventura für kurze Zeit verwandelt. Statt der sonst so kargen, staubigen Farben sieht man plötzlich frische Vegetation, grüne Flächen und ein ganz anderes Gesicht der Insel – eines, das man nur selten zu sehen bekommt.

Lage und Anfahrt vom heiligen Berg Montana Tindaya
Der Montana de Tindaya liegt im Nordwesten von Fuerteventura, unweit der Ortschaft La Oliva. Der markante, knapp 400 Meter hohe Berg erhebt sich isoliert aus der ansonsten flachen und weitläufigen Landschaft und ist dadurch schon von weitem gut zu erkennen. Er befindet sich in der Nähe des kleinen Dorfes Tindaya und ist über mehrere Straßen gut erreichbar. Durch seine zentrale Lage im Nordwesten eignet er sich ideal als Ausgangspunkt für Wanderungen auf Fuerteventura oder als Zwischenstopp bei einer Erkundungstour durch den eher ruhigen und ursprünglichen Teil der Insel.

Die Geschichte vom Tindaya auf Fuerteventura
Doch Tindaya ist nicht nur landschaftlich besonders, sondern trägt auch eine tiefe Geschichte in sich. Für die Ureinwohner galt er als heiliger Berg. Man brachte ihm Opfer dar, sogar auf seinem Gipfel. Dort gefundene, einzigartige Ritzzeichnungen zeugen bis heute von seiner spirituellen Bedeutung und davon, welche Rolle dieser Ort einst für die Menschen der Insel spielte. Genau deshalb gehört er heute zu den geschützten Kulturgütern der Kanaren.
In späteren Zeiten wurde der Berg sogar als Steinbruch genutzt. Das vulkanische Gestein Trachyt wurde hier abgebaut, wodurch er im Inneren teilweise ausgehöhlt ist.

Genehmigung für den Aufstieg auf den Berg Tindaya auf Fuerteventura
Wer den Gipfel heute betreten möchte, braucht eine nach einigen Angaben die ich gefunden habe eine Genehmigung – und die zu organisieren war mir ehrlich gesagt zu aufwendig. Teilweise heißt es, dass auch man keine Genehmigung mehr bekommt.
Deshalb habe ich mich spontan entschieden, den heiligen Berg Tindaya lieber zu umrunden. So kann ich ihn aus verschiedenen Perspektiven erleben, seine besondere Ausstrahlung spüren und mir Zeit nehmen, diesen Ort wirklich auf mich wirken zu lassen. Und vielleicht passt genau das auch besser zu diesem besonderen Tag, an dem sich die Insel so ungewohnt lebendig zeigt.
Umrundung des heiligen Berges Tindaya auf Fuerteventura
Für die Rundwanderung um den Tindaya musst du nur ca. 5 Kilometer laufen. Es handelt sich dabei um eine sehr einfache Strecke, die kaum Höhenmeter aufweist. Ich hatte wirklich Glück, dass ich zu einem Zeitpunkt auf der Insel Fuerteventura war in der sie in einem herrlichen Grün erstrahlt. Normalerweise ist hier alles sehr trocken, aber die grüne Vegetation steht Fuerteventura sehr gut und ich habe diesen Anblick wirklich genossen. Bei der Rundwanderung konnte ich den heiligen Berg Tindaya aus allen Blickwinkeln bestaunen.
Streckenkurzbeschreibung: Umrundung des heiligen Berges Tindaya auf Fuerteventura
Dauer: ca. 2 Stunden inkl. Pausen
Entfernung: ca. 5,3 km
Höhenmeter: ca. 70 Meter
Schwierigkeit: Sehr leichte Wanderung.
Kennzeichnung des Weges: Es ist keinerlei Wegkennzeichnung vorhanden. Ich habe über Komoot navigiert.
Komoot-Link zur Umrundung des heiligen Berges Tindaya

Verbotsschilder – Der heilige Berg darf nicht betreten werden
Leider haben sich auch manche Leute, trotz der Warnschilder, dass der heilige Berg Tindaya nicht betreten werden darf, nicht daran gehalten und sind in gesperrten Gebieten gelaufen. Ich finde, wenn es solche Verbotsschilder gibt, sollte man sich auch daran halten.

Fazit zu meiner Wanderung rund um den Tindaya
Ich habe diese einfache Wanderung auf Fuerteventura sehr genossen, besonders weil Fuerteventura so herrlich grün war. Das typische trockene Landschaftsbild von Fuerteventura würde mir zwar wohl auch gefallen, aber zu so einem Zeitpunkt auf der Insel zu sein, in der Fuerteventura grün erstrahlt war noch einmal etwas ganz Besonderes. Hast du die Insel Fuerteventura schon einmal so grün gesehen? Hinterlasse mir hierzu gerne einen Kommentar.
Weiterlesen auf meinem Reiseblog:
Der Popcornstrand auf Fuerteventura
Ich habe bereits viele Blogbeiträge von der Insel Gran Canaria veröffentlicht.
Unterkünfte in der Nähe von Corralejo:
Falls du länger als einen Tag in der Gegend bleiben möchtest, habe ich dir eine Übersichtskarte mit Unterkünften erstellt:
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YouTube Video zum Mirador Vallebron und der Wanderung rund um den Tindaya:
Pauschalreisen finden:
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